ZRI 2026, 389
Streitige und ungewisse Verbindlichkeiten im Rahmen der Prüfung von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung
Die Behandlung streitiger und ungewisser Verbindlichkeiten im Rahmen des Insolvenzrechts war in jüngerer Zeit Gegenstand diverser höchstrichterlicher Entscheidungen. Der Bundesgerichtshof hat seine Rechtsprechung zur Darlegungs- und Beweislast im Rahmen von Insolvenzanträgen vertieft. Der Beitrag stellt in Frage, inwieweit das Konzept der Rechtsprechung überzeugend sein kann. Die Behandlung solcher Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der materiellen Prüfung der Insolvenzgründe war und ist in der rechtswissenschaftlichen Literatur nach wie vor streitig. Sowohl der II. als auch der IX. Zivilsenat des BGH haben dieses Problem nun aufgegriffen. Der Beitrag soll die Leitlinien der Rechtsprechung darstellen und weiterhin offene Fragestellungen beleuchten.
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- *)Dr. iur., LL.M. (Edinburgh), Universitätsprofessor, Direktor des Ernst-Jaeger-Instituts für Unternehmenssanierung und Insolvenzrecht, Universität Leipzig.
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- **)Dr. iur., Rechtsanwalt, GRUB BRUGGER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Frankfurt/M.
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