ZRI 2021, 993
Der „pre-packaged“ Unternehmensverkauf in der Insolvenz – (Erneute) Reform der Regulierung in England
Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, wird es am Ende bekanntlich nicht selten verkauft – sei es auch nur in seinen attraktiven, fortführungsfähigen Teilen. Die englische Rechtspraxis kennt insofern noch eine Sonderform: Den „pre-packaged“ Unternehmensverkauf in der Insolvenz. Dieses Institut ist praxisrelevant und beileibe nicht frei von Kritik. Es stand dementsprechend auch schon mehrfach im Fokus des englischen Gesetzgebers. Erst kürzlich hat dieser Gesetzgeber seine Regulierung der entsprechenden Praxis erneut nachjustiert. Der folgende Beitrag erläutert die Hintergründe sowie die Einzelheiten dieser Reform und unternimmt einen ersten Versuch der Würdigung, auch im Vergleich zur entsprechenden Rechtslage in Deutschland.
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- *)Dr. iur., Rechtsanwalt und Associate bei Hengeler Mueller Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB in Berlin. Der Beitrag ist eine Fortschreibung der Dissertation, die der Verfasser als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg erstellt hat.
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