ZRI 2026, 207

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln 2699-0490 Zeitschrift für Restrukturierung und Insolvenz ZRI 2026 RechtsprechungBank- und KapitalmarktrechtBGB § 214 Abs. 2, § 216 Abs. 2 Satz 1, § 812 Abs. 1 Satz 2 Fall 1, Abs. 2Zum Behaltensgrund eines abstrakten Schuldanerkenntnisses mit Vollstreckungsunterwerfung BGB§ 214 BGB§ 216 BGB§ 812 BGH, Urt. v. 20.01.2026 – XI ZR 131/24 (OLG Rostock) +BGHUrt.20.1.2026XI ZR 131/24OLG Rostock

Leitsätze des Gerichts:

1. Das von einem Schuldner in einer notariellen Urkunde abgegebene abstrakte Schuldanerkenntnis mit Vollstreckungsunterwerfung ist nach § 812 Abs. 1 Satz 2 Fall 1, Abs. 2 BGB regelmäßig kondizierbar, wenn die dem Schuldanerkenntnis zugrunde liegende Darlehensforderung verjährt und nicht durch eine Grundschuld gesichert ist. Die Vorschrift des § 216 Abs. 2 Satz 1 BGB ist auf ein solches „isoliertes“ Schuldanerkenntnis nicht analog anwendbar (Fortführung der Senatsurteile v. 17. 11. 2009 – XI ZR 36/09, BGHZ 183, 169 = ZfIR 2010, 135, Rz. 28 und v. 12. 1. 2010 – XI ZR 37/09, WM 2010, 308, Rz. 37).
2. § 214 Abs. 2 BGB ist nicht anzuwenden, wenn die einem abstrakten Schuldanerkenntnis zugrunde liegende Darlehensforderung erst nach Abgabe des Anerkenntnisses verjährt.

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