BBL begleitet Sawade bei der Restrukturierung in Eigenverwaltung

06.08.2020

• Der Geschäftsbetrieb des traditionsreichen Pralinenherstellers läuft uneingeschränkt weiter.

• Die Gehälter der 84 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld gesichert.

• Bis Herbst 2020 wird ist eine Investorenlösung angestrebt.

Berlin, 5. August 2020: Der Berliner Pralinenhersteller Sawade GmbH setzt seine bereits in 2019 begonnene Restrukturierung im Rahmen einer Insolvenz in Eigenverwaltung fort. Das Unternehmen hat dazu am 4. August 2020 beim Amtsgericht Charlottenburg den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dabei handelt es sich um ein spezielles Sanierungsverfahren nach der Insolvenzordnung, bei dem das bisherige Management den Betrieb in Eigenregie saniert.

Unterstützung erhält das Unternehmen durch Rechtsanwalt Dr. Oliver Damerius von der auf Sanierungsfälle spezialisierten Kanzlei BBL. Zum vorläufigen Sachwalter, der das Sanierungsvorhaben überwacht, bestellte das Insolvenzgericht den Rechtsanwalt Prof. Dr. Torsten Martini von der ebenfalls auf Sanierungen spezialisierten Kanzlei Leonhardt Rattunde.

Auslöser der finanziellen Krise ist die Corona-Pandemie: Die Schließung einiger Sawade-Filialen und vieler Fachhändler im ganzen Bundesgebiet während des Lockdowns führten zu einem starken Umsatzeinbruch. Staatliche Corona-Hilfen konnten wegen der formalen Vorgabe, einen Gewinn im Vorjahr erzielt zu haben, nicht gewährt werden. Außerdem geriet ein bereits vor einem Jahr begonnener Prozess der Restrukturierung und Investorensuche ins Stocken.

Ziel ist es nun, den Investorenprozess fortzuführen und bis Herbst 2020 abzuschließen. Die Insolvenz soll damit überwunden werden. „Sawade hat in den letzten Jahren in erheblichem Umfang in die Modernisierung der Marke und der Produktion investiert und damit eine sehr gute Grundlage geschaffen, um wettbewerbsfähig und profitabel zu arbeiten“, sagt Dr. Oliver Damerius von BBL. Die Chancen für einen erfolgreichen Abschluss der Investorensuche stünden deshalb gut. Abgesehen vom Sondereffekt durch die Corona-Pandemie entwickelten sich die Umsätze und das Ergebnis positiv.

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